Über uns

Eine Initiative aus Mitgliedern von Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Bunte Kreise

2020/2021

Aktuell rücken die Bundestagswahlen im Herbst 2021 näher; neben den Direktkandidaturen sind aussichtsreiche Plätze auf den Landeslisten entscheidend für erfolgreiche Einzüge in den Bundestag und bessere Repräsentanz im Bundestag. Wir geben deshalb aussichtsreichen Kandidat*innen, die politisch und persönlich für mehr Vielfalt stehen, auf dieser Homepage die Möglichkeit sich vorzustellen und Veranstaltungen zu Themenkreis inklusive Gesellschaft zu listen.

2020, im Jahr des 40jährigen Gründungsjubiläum der Grünen wurde intensiv am neuen Grundsatzprogramm von Bündnis 90/DIE GRÜNEN gearbeitet, um es im November 2020 auf der digitalen Bundesdelegiertenkonferenz zu beschließen. Das Thema Vielfalt war von der vom BuVo einberufenen AG Vielfalt eingebracht worden und aus der Partei heraus mit dem Ansatz der inklusiven Gesellschaft ergänzt, so durch Anträge aus der BAG Behindertenpolitik und der BAG Arbeit, Gesundheit & Soziales.

Ebenfalls aus der AG Vielfalt stammt der Entwurf für ein Vielfaltsstatut mit verschiedenen Ansätzen die Repräsentanz bislang benachteiligter Gruppen in der Partei zu verbessern: durch die Einrichtung eines Diversitätsrats, durch einen alle 2 Jahre stattfindenden Vielfalts-Kongress, durch ein Vielfalts-Referat in der Bundesgeschäftsstelle, durch Empowerment und Weiterbildung, durch eine wissenschaftlich fundierte Evaluierung der Repräsentanz bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN und weiteren Maßnahmen.

2018/2019

Im Herbst 2018 fand sich auf Initiative von Horst Frehe eine Gruppe zusammen aus den Bereichen Behinderten- und Sozialpolitik mit dem Ziel den Ansatz einer inklusiven Gesellschaft in der eigenen Partei breit zu verankern. Obwohl B90/DIE GRÜNEN eine Reihe wegweisender Beschlüsse gefasst hat, finden sich diese gelebt in aller Breite und in allen Parteigliederungen nicht von selbst wieder.

Gesellschaftlich ist der Zusammenhalt so bedroht, wie schon lange nicht mehr. Der Rechtsruck und Populismus in vielen europäischen Ländern ist auf dem Vormarsch und greift Menschenrechte im Kern an.

Diese zweifache Diagnose, Roll-Back hin zu Nationalismus und Egoismus sowie der Bedarf Parteitags-Beschlüsse innerparteilich zu leben, führte zur Gründung der „inklusiven Gesellschaft“. Zu Beginn befanden sich im inneren Kreis neben Einzelpersönlichkeiten aus der Partei die Sprecher*innen der beiden Bundesarbeitsgemeinschaften Behindertenpolitik sowie Arbeit, Soziales & Gesundheit.

Aus den ersten Texten entstanden im Sommer 2019 eine Eingabe an die Schreibgruppe für das neue Grundsatzprogramm und ein Antrag für die Bundesdelegiertenkonferenz im November 2019 in Bielefeld.